Dies ist nur ein Testposting, um zu prüfen ob Planet Venus sich auch kaputte Feeds produziert. Fehlermeldung: http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?p=782002#p782002
Dies ist nur ein Testposting, um zu prüfen ob Planet Venus sich auch kaputte Feeds produziert. Fehlermeldung: http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?p=782002#p782002
Ich hab mir vor ein paar Tagen im ThinkPad-Forum eine kaum gebrauchte Intel X25-M SSD-Platte gekauft, da ich mich einfach mal mit dem Thema Solid State Drive befassen wollte und ich bisher fast nur unglaubliche Erfolgsgeschichten dazu gehört hab. Ergo stieg der “Must have”-Faktor in letzter Zeit immer mehr an und ich suchte aktiv nach einer günstigen Möglichkeit an so ne Platte zu kommen.
Heute kam die Platte an und ich hab sie flugs in mein X61s transplantiert, darauf ein frisches Squeeze installiert und ich komme aus dem staunen nicht mehr raus. Vom Zeitpunkt des Einschalten des Notebooks bis zum grafischen Login (slim) vergehen nur knapp 24 Sekunden. Das BIOS verbraucht davon einen nicht unerheblichen Teil. GNOME startet ab Kennworteingabe in 5 Sekunden. Iceweasel ist in 2-3 Sekunden da, Chromium in geschätzt einer Sekunde. Auch OpenOffice.org ist wesentlich fixer als früher geladen. Ich bin hin und weg. Ich wollte das Notebook schon fast aufs Altenteil schieben, weil es quai zusehens immer langsamer wurde. Ich hatte schon auf das ThinkPad X200s geschielt. Wenn nichts dazwischenkommt wird mir so mein geschätztes X61s mit 4:3-Display (quasi das letzte seiner Art *g*) noch lange treue Dienste leisten.
Einen Teil des Geschwindigkeitszuwachses schreibe ich der frischen Installation zu; meine alte Installation hat schon ein wenig Speck angesetzt, sie ist ja auch schon über mehrere Rechner und Festplatten immer mal umgezogen und ich würde sagen schon über 6 Jahre alt.
Zwar hat die neue Platte “nur” 80 Gigabytes, vergleichbar wenig, wenn ich die 250 GB-Platte vorher dagegen stelle, aber irgendwas ist ja immer.
Es fiel mir schon zur Bundestagswahl 2009 negativ auf, das die Piratenpartei, die zweifelsohne wichtige Themen vertreten hat, auch vorallem durch das Stören von politischen Veranstaltungen der mit ihr konkurrierenden Parteien aufgetreten ist. Heute gab es einen identi.ca Dent, der auch wieder in die selbe Richtung stößt. Die Piratenpartei Rheinland-Pfalz hat sich die Domain “wir-sind-die-netzpartei.de” gesichert und darauf eine Parodie zur Seite der SPD online gestellt. Muss sowas wirklich sein? Habt ihr nix besseres zu tun als mit Negativwerbung andere Parteien runterzumachen? Wie wärs mit richtiger Politik und Konzepten? *Kopfschüttel*
Durch einen identi.ca-Eintrag bin ich auf Nagstamon, ein Applet für den Linux/Windows-Desktop gestoßen, mit dem man seinen Nagios- oder Icinga-Server überwachen kann. Nettes Tool, um Statusänderungen sofort mitzubekommen.
Schon sind sie wieder ein paar Tage vorbei, die Chemnitzer Linux-Tage 2010. Wie es schon gute Tradition bei uns ist, waren wir auch dieses Jahr mit einem eigenen Stand vertreten. Wir, das heißt mistersixt, Snoopy und meine wenigkeit. Wir sind schon Freitag in Chemnitz eingetroffen und haben den Stand aufgebaut. Abends nach dem Hotel-Checkin wollten wir noch was Essen gehen, was sich aber schwieriger rausstellte als gedacht. Die beiden Restaurants (ein Grieche und ein Mexikanisches), die man uns empfahl, waren alle bis auf den letzten Platz ausgebucht, so das uns nix anderes übrig blieb im Hotel zu essen (Gedankennotitz: in 2011 nicht nur Hotel sondern auch Restaurant-Tisch reservieren
)
Der Samstag startete ganz gut mit reichlich Besucherandrang und Rechnern, die nur darauf warteten Debianisiert zu werden oder wo WLAN, Grafik & Co. Probleme machten. Alte Bekannte, u.a. Tilo vom CCC Sachsen, Hauke (der jetzt auch DD ist), Christoph aus dem Forum, Klaus Knopper und eher durch Zufall sogar mein ehemaliger Telekom-Techniker, der bei mir in der Firma die alte Phillips Octopus-S Tk-Anlage am Laufen gehalten hat waren bei uns zu Besuch. Ab und an hab ich mal was auf identi.ca geschrieben, um dort ein bischen Inhalt reinzubringen. Den Samstag haben mir dann noch genutzt das Netbook von mistersixt neu zu installieren und es läuft genauso gut wie zuvor mit Ubuntu. In dem Netbook steckte eine SSD und ich war schon erstaunt, wie fix das Ding bootet, da ist mein S10e mit klassischer Festplatte gefühlt um Welten langsamer. Es wird Zeit, das ich mich auch mal mit SSDs befasse. Kurz vor Schluss fand dann noch das Keysigning statt. Vielleicht hab ich dieses Jahr Glück und Sven signiert endlich mal meinen GnuPG-Key.
Abends gabs dann das eigentliche Highlight der CLT, nämlich die Chemnitzer Catering Days, nein Spaß beiseite, es gab den Social Event mit jede Menge lecker zu Essen und nettem Smalltalk und Gesprächen. Wir köpften dann noch die eine oder andere Flasche Debian-Wein und machten uns so gegen halb eins Richtung Hotel. Um zwei fiel ich dann totmüde ins Bett.
Am Sonntag fuhren wir morgens so ca. halb neun in die TU. Gleich zu beginn hatten wir besuch von einer 16 jährigen Schülerin mit ihrem Netbook. Wir unterhielten uns ein bischen und bekamen so mit das ihre ganze Family FOSS-begeistert ist, ihre Mutter hatte sie an Linux rangeführt und jetzt nutzt sie es ausschließlich. Uns blieb allen fast die Spucke weg über soviel Engagement weil wir das absolut nicht erwartet hatten. Später am Tag kam noch ihre Mutter vorbei, die QA-Arbeit bei OpenOffice.org leistet. Solche Familien müsste es mehr geben. Ich bin danach zum CAcert-Stand gegangen, um mich assuren zu lassen, damit ich endlich ein länger laufendes SSL-Zertifikat auf debianforum.de einrichten kann. Jetzt hab ich dazu genug Punkte. Gegen Mittag bin ich dann mal u.a. zum Skolelinux-Stand geschlendert um mich mal mit Kurt Gramlich zusammenzusetzen. Ich will nicht zuviel verraten, da noch nicht alles in trockenen Tüchern ist, aber wir werden unser Forum in gewisser Art und Weise erweitern.
Ein Highlight am Sonntag war ein Lenovo G550, den wir frisch installierten. Aufgrund des Chipsatzes und Problemem unter Lenny installierten wir Squeeze. Erst zickte das Broadcom-WLAN-Modul, aber unter Linux 2.6.32 lief es dann, aber der abolute Kracher war ein Fehler mit USB-Sticks. Steckte man einen beliebigen USB-Stick ran so lief der Mount-Prozess auf einen Fehler das er das ISO-Dateisystem nicht erkennen kann (wtf?). Steckt man parallel dazu einen zweiten Stick wird der zweite Problemlos erkannt. Der Fehler war reproduzierbar und egal in welcher Reihenfolge die Sticks rangeseckt wurdenm, es lief immer nur der zweite Stick. Selbst einige Debian-Developer konnten sich das nicht erklären.
Als kleine Standdeko hatten wir u.a. einige Flaschen Debian-Wein hingestellt. Diese erweckten soviel Interesse, das wir bestimmt ein gutes Dutzend davon hätten verkaufen können, wenn wir gewollt hätten. Also an alle, die den Wein suchen: den gibts hier. Was wir zum Selbstkostenpreis verkauft haben waren unsere Schlüsselbänder, die gut ankamen. Nächstes Jahr werden wir das sicher auch wieder tun.
In einigen Gesprächen mit Debian-Leuten kam die Idee auf, ob wir uns nicht an der eventuell in Berlin stattfindenden Mini-DebConf beteiligen würden. Ich fand die Idee von Anfang an Spannend und wenn es zu der Mini-DebConf kommen sollte, werde ich auf jeden Fall versuchen, mit einem kleinen Forumsstand dabei zu sein.
So langsam aber sicher näherte sich der Sonntag seinem Ende und so gegen fünf fingen wir dann an, den Stand zurückzubauen, und uns von den aufbrechenden Besuchern und Standbetreuern zu verabschieden.
Wie jede CLT waren auch diese wieder ein Highlight und schon jetzt fiebere ich den Call for Presentations, die dann irgendwann im Oktober/November anfangen, entgegen. Chemnitz, wir sehen uns in 2011.
Ein paar Bilder sind (noch nicht sortiert und betitelt) in unserer Galerie hinterlegt.
Hier ein sehr informativ geschriebener Artikel zu den Auswirkungen des sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz auf die Hotelumsätze und Dienstreisen. Lesenswert.
http://blogs.technet.com/dmelanchthon/archive/2010/02/20/das-wachstumsbeschleunigungsgesetz-und-das-fruehstueck-im-hotel.aspx
Vor ein paar Tagen kam im 3sat eine wie ich finde ausgezeichnete Dokumentation von Claus Kleber mit dem Titel "Die Bombe". In der Doku bestehend aus drei Teilen analysiert der Journalist erschreckend Präzise die Gefahren der atomaren Auf- und Wiederaufrüstung der USA, Russlands, Irans, Brasilien, Pakistans usw.. Er besucht Anlagen vor Ort und spricht mit den Verantwortlichen für den Wahnsinn sowie denen, die ihn aufhalten wollen und müssen.
Die Doku ist in der ZDF Mediathek auch als Download verfügbar:
Rund um den Fall “Brender”, also dem Rausschmiss von ihm aus dem ZDF habe ich einen offenen Brief an den Bundestagsabgeordneten meines Wahlkreises, Wolfgang Tiefensee (SPD), geschrieben, den ich hiermit veröffentlichen möchte. Hoffentlich findet sich der eine oder andere, der ebenfalls einen Brief an seinen Abgeordneten schreibt. Den für euren Wahlkreis gewählten Abgeordneten findet ihr u.a. auf der Seite des Deutschen Bundestages. Hier nun der Brief, den ich an Wolfgang Tiefensee geschrieben habe, und ihn Anfang kommender Woche hoffentlich persönlich übergeben kann:
Lieber Wolfgang,
als Bürger in Deinem Wahlkreis und auch als Neumitglied in der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands möchte ich Dich um Unterstützung bei dem folgenden Anliegen bitten.Du hast sicher aus der Presse und von Deinen Parlamentskollegen von den Ereignissen rund um die Vertragsverlängerung von Nikolaus Brender beim ZDF gehört und gelesen. Ich finde die Art und Weise, wie hier die CDU und vorallem Roland Koch seine Macht im ZDF-Verwaltungsrat ausgenutzt hat, um den ihm missliebigen Journalisten aus dem ZDF zu entfernen und für seine CDU-kritische Berichterstattung abzustrafen eine grobe Verletzung der Fairness, der politischen Unvoreingenommenheit und Neutralität. Dies darf einfach nicht passieren, das im Verwaltungsrat Parteipolitik betrieben wird und die Besetzung wichtiger Posten davon abhängt ob man den Entscheidern politisch passt oder nicht. Einzig die Fachkompetenz hat zu zählen, und die hat Herr Brender in den letzten Jahren mehr als bewiesen. Die öffentlich-rechtlichen Sender, egal ob Funk oder Fernsehen, die wir alle mit unseren Gebühren finanzieren, müssen von solcher Einflussnahme unabhängig sein und davor geschützt werden. Die Sender dürfen keine Parteiorgane werden!
Es gibt Bestrebungen eine Normenkontrollklage beim Bundesverfassungsgericht einzureichen, sofern 25 Prozent der Abgeordneten des Deutschen Bundestages dies unterstützen. Damit soll der ZDF-Staatsvertrag geprüft werden. Die Fraktionen der Grünen sowie der Linken haben Unterstützung signalisiert, jedoch können diese alleine das erforderliche Quorum nicht erfüllen. Ich bitte Dich daher, diesen Antrag zu unterstützen und Deine Fraktionskollegen ebenfalls um Unterstützung zu bitten.
Ich erlaube mir, diesen offenen Brief auf meiner Internetseite http://feltel.de zu veröffentlichen, so das vielleicht auch andere meinem Beispiel folgen, und die Abgeordneten ihres Wahlkreises um Unterstützung bitten.
Vielen Dank und viele Grüße
Sebastian Feltel
Als ich vorhin über den Film The Smartest Guys in the Room, ein Film über die Enron-Pleite, den ich letztens auf Phoenix gesehen hab, ein wenig gegoogelt hab, bin ich ein Archiv von OpenSource-Filmen gestoßen. Auf http://www.archive.org/details/opensource_movies gibt es eine riesige Menge unterschiedlichster Filme, teil bekannt aber eben auch unbekannte. “Codename: Linux”, die bekannte Arte-Produktion zum Thema GNU/Linux ist auch mit dabei. Inwieweit die Filme alle unter einer freien Lizenz stehen müsste man mal von Fall zu Fall prüfen. Ich wollte die URL nur mal durchgeben, da ist bestimmt für den einen oder anderen etwas interesanntes dabei.
#omg