• kleine Tastaturbastelei zum Jahresausklang

    Was macht man, wenn man über die Feiertage langeweile hat? Richtig. Man macht das, was man schon immer mal machen wollte. In meinem Fall meine Unicomp Customizer entknarzen. Die Unicomp Customizer ist ein Nachbau der IBM Model M-Tastatur, die, ohne mich weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, wohl die beste jemals produzierte Tastatur ist.

    Unicomp hatte seinerzeit per Management Buyout die Fertigungsanlagen und Patente zur Tastaturenfertigung von Lexmark, die wiederrum eine Ausgründung von IBM sind, gekauft und produziert seitdem verschiedenste Model-M-Varianten, vorallem welche mit USB-Anschluß. Leider ist es wie es ist, es ist nicht ganz das Original. Die Kunststoffe sind anders, so das die Tastatur an den Rändern, wo die Gehäusehälften überlappen, bei Druck zum knarzen neigt. Zum Glück ist die Grundkonstruktion noch genauso wie das Original, und auch vier 5,5mm Außensechskant-Schrauben reichen, um das Gehäuse zu öffnen. Die Innenseiten der oberen Gehäusehälfte habe ich dann mit schmalen Streifen Panzertape versehen. Das reicht, um das knarzen zu beseitigen.

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  • neues digitales Spielzeug

    Ich wollt nur mal kurz über mein neues digitales Spielzeug berichten. Ich hab mir ja vor knapp nem halben Jahr nen gebrauchten iPod mini zugelegt, aber irgendwie wurde ich nie so richtig warm mit dem Teil. Einerseits war es die doch recht eingeschränkte Funktionalität und aber was noch nerviger war ist die Abhängigkeit von der iTunes Datenbank auf dem Gerät und deren Konsistenz. Irgendwie hat es mir die immer wieder mal durcheinandergehauen und Albumtitel waren verschiedenen Interpreten zugeordnet, es gab mehrere gleichnamige Interpreten und so weiter. Kurzum, ich war nicht glücklich mit dem Teil.

    Eher durch Zufall bin ich über einen Thread im ThinkPad-Forum auf die chinesische Firma Meizu und deren aktive Community gestoßen. Meizu produziert unter anderem den M6 SL, einen Audio- (MP3, OGG, …) und Videoplayer (Xvid MPEG4) und UKW-Radio im Scheckkartenformat. Das gute an dem Player ist, das man ihn einfach übers Dateisystem betanken kann, und nicht auf eine spezielle Software angewiesen ist. Besonders chick finde ich die Videofunktion, die prima funktioniert. Hab mir mal schnell (okay, war ca ne 1h auf meinem X31 *g*) eine DVD transcodiert und auf den Player geschoben. Das Video schaut auf dem 320*240 Pixel-Display ganz gut aus. Sicher gibts hier und da Kompressionsartefakte, aber das ist schon okay, vorallem wenn man den Preis des Players mit knapp 90,- EUR für die 8 GB-Version berücksichtigt.

    Also ich bin hin und weg. Vergleiche ich die Features des Players mit denen des Marktführers kann ich gut und gerne auf ein Markenimage verzichten. :-)


  • Pimp up your ThinkPad

    Lange lange hats gedauert, aber endlich hab ich mein ThinkPad X31 hardwaremäßig aufgefrischt. Drinnen werkeln jetzt 1 GB RAM und ne 80 GB-Platte. Es ist schon deutlich ein Unterschied spürbar, vorallem wenn mehrere Applikationen offen sind. Vorher hatte ich “nur” 512 MB RAM, und das was hier und da schon zu wenig.

    Ich hab die Chance genutzt und mir gleich ein frisches Etch installiert. Das ganze ging wesentlich problemfreier als noch vor zwei Jahren. Wie damals hab ich per Netboot installiert, da das X31 kein CD-/DVD-ROM-Laufwerk hat und für die bloße Installation wollt ich mir auch kein externes USB-Drive zulegen. Wann braucht man denn im normalen Betrieb schonmal ne CD. Alles was man braucht kann man doch übers Netz installieren (und damit meine ich keine Raubkopien sondern “ganz legale” Debian-Pakete ;-) ).

    So ne Neuinstallation hat auch sonst noch was positives: Man kann “alte Zöpfe” abschneiden und dieses und jenes anders und besser lösen (z.B. das Mailsystem oder die WLAN-Verbindung) als vorher. Bei einem Produktivsystem ist sowas eigentlich kaum drin, vorallem wenn man wenig Zeit hat was auszuprobieren.

    BTW: Weiß jemand wie man wpasupplicant beibringen kann sich auch zu einem versteckten WLAN zu connecten. Das will mir irgendwie nicht gelingen.

    Update: Ich hab einen Workaround gefunden, der es erlaubt das sich wpasupplicant auch mit einem verstecktem Netzwerk verbindet. Auf bughost.org ist das Problem beschrieben. Es hängt mit dem von mir benutzem ipw2100-Treiber zusammen. Einfach vor dem wpasupplicant-Aufruf ein “iwconfig ethX essid $benutze_essid” aufrufen und schon connected sich wpasupplicant ohne Probleme. Ist zwar ein Hack, aber hauptsache es funktioniert. :-)


  • Was macht Lenovo mit den ThinkPads?

    Ich les grad nen Bericht über Intels neue Mobilprozessoren auf AnandTech. Getestet wurden die Chips in einem Lenovo ThinkPad T60 Vorserienmodell. Was musste ich da mit meinen müden Augen sehen: Lenovo baut in die neue Serie ne Windows-Taste mit ein. :-O War gerade das fehlen selbiger Taste nicht geradezu das Markenzeichen der ThinkPads? Ich glaub die ThinkPads hätten doch eher bei IBM bleiben sollen.

    Ich glaub ich muss mein jetziges ThinkPad X31 hegen und pflegen auf das es mir noch lange Windows-Tasten-los erhalten bleibt.


  • neues Spielzeug

    Jetzt gehöre ich auch zu der Gruppe mit den markant weißen Ohrhörern: Ich hab nen iPod Shuffle. :-)

    Mehr MP3-Player braucht man eigentlich nicht; das Teil ist gerade mal so groß wie eine Packung Kaugummis und erfüllt meine (zwar nicht sonderlich großen) Musikansprüche. Unter Debian lässt sich das Teil auch einfach betreiben. Ganz schnell ne udev-Regel zusammentippern, damit der Player unter /dev/ipod zu erreichen ist, mounten, dann ein paar MP3s drauf kopieren und schließlich rebuild_db.py drüber jagen.

    So wird man auch ohne iTunes iPod-Glücklich. :-)

    BTW: Gäbe es den Player auch in ner schwarzen U2-Edition würde er noch besser zu meinem x31 passen.