Mod-BIOS für SATA2 auf T61/X61(s): Schönes “Upgrade” für SSD-User

feltel schrieb dies um 16:20:18:

Bekanntlich hat Lenovo die 61er-Geräte aus der T- und X-Serie ihrer SATA2-Fähigkeit per BIOS beschnitten, was vorallem für SSD-Benutzer von Nachteil ist.

Im ThinkPad-Forum gibt es einen Thread, worin sich ein gemoddetes BIOS findet, das genau diese künstliche Beschränkung aufhebt. Da ich ja seit kurzem auch ne SSD verwende, hab ich mich mal mulmigem Gefühls rangemacht, das BIOS auf mein X61s zu flashen. Das Risiko hat sich gelohnt, wie hdparm vor und nach dem Flash zeigt:

Vorher:
/dev/sda:
Timing cached reads: 6534 MB in 1.99 seconds = 3286.70 MB/sec
Timing buffered disk reads: 342 MB in 3.01 seconds = 113.70 MB/sec

Nachher:
/dev/sda:
Timing cached reads: 6724 MB in 1.99 seconds = 3383.13 MB/sec
Timing buffered disk reads: 568 MB in 3.00 seconds = 189.06 MB/sec

Bei schnellen Festplatten sollte die Freischaltung von SATA2 auch was bringen.

ThinkPad X61s + X25-M SSD = ich bin bekleistert

feltel schrieb dies um 14:44:39:

Ich hab mir vor ein paar Tagen im ThinkPad-Forum eine kaum gebrauchte Intel X25-M SSD-Platte gekauft, da ich mich einfach mal mit dem Thema Solid State Drive befassen wollte und ich bisher fast nur unglaubliche Erfolgsgeschichten dazu gehört hab. Ergo stieg der “Must have”-Faktor in letzter Zeit immer mehr an und ich suchte aktiv nach einer günstigen Möglichkeit an so ne Platte zu kommen.

Heute kam die Platte an und ich hab sie flugs in mein X61s transplantiert, darauf ein frisches Squeeze installiert und ich komme aus dem staunen nicht mehr raus. Vom Zeitpunkt des Einschalten des Notebooks bis zum grafischen Login (slim) vergehen nur knapp 24 Sekunden. Das BIOS verbraucht davon einen nicht unerheblichen Teil. GNOME startet ab Kennworteingabe in 5 Sekunden. Iceweasel ist in 2-3 Sekunden da, Chromium in geschätzt einer Sekunde. Auch OpenOffice.org ist wesentlich fixer als früher geladen. Ich bin hin und weg. Ich wollte das Notebook schon fast aufs Altenteil schieben, weil es quai zusehens immer langsamer wurde. Ich hatte schon auf das ThinkPad X200s geschielt. Wenn nichts dazwischenkommt wird mir so mein geschätztes X61s mit 4:3-Display (quasi das letzte seiner Art *g*) noch lange treue Dienste leisten.

Einen Teil des Geschwindigkeitszuwachses schreibe ich der frischen Installation zu; meine alte Installation hat schon ein wenig Speck angesetzt, sie ist ja auch schon über mehrere Rechner und Festplatten immer mal umgezogen und ich würde sagen schon über 6 Jahre alt.

Zwar hat die neue Platte “nur” 80 Gigabytes, vergleichbar wenig, wenn ich die 250 GB-Platte vorher dagegen stelle, aber irgendwas ist ja immer.

DATEV unterstützt OpenOffice.org

feltel schrieb dies um 16:20:27:

Es geschehen noch Zeichen und Wunder: Die DATEV, welche bisher eigentlich immer streng Microsoft-Produktkonform entwickelt hat, unterstützt ab Oktober 2006 erstmals ein Nicht-Microsoft-Produkt und zwar OpenOffice.org bzw. StarOffice. Ich dachte ich les nicht recht als ich das bei meinem üblichen Gang in die Info-DB sah. Zwar wird weiterhin nur die Windows-Plattform unterstützt, aber immerhin kann der geneigte Steuerberater/selbstbuchende Mandant zumindest beim Office-Paket jetzt auf Open Source zurückgreifen. :-)

Lest selbst: http://www.datev.de/info-db/1080013

Pimp up your ThinkPad

feltel schrieb dies um 17:57:02:

Lange lange hats gedauert, aber endlich hab ich mein ThinkPad X31 hardwaremäßig aufgefrischt. Drinnen werkeln jetzt 1 GB RAM und ne 80 GB-Platte. Es ist schon deutlich ein Unterschied spürbar, vorallem wenn mehrere Applikationen offen sind. Vorher hatte ich “nur” 512 MB RAM, und das was hier und da schon zu wenig.

Ich hab die Chance genutzt und mir gleich ein frisches Etch installiert. Das ganze ging wesentlich problemfreier als noch vor zwei Jahren. Wie damals hab ich per Netboot installiert, da das X31 kein CD-/DVD-ROM-Laufwerk hat und für die bloße Installation wollt ich mir auch kein externes USB-Drive zulegen. Wann braucht man denn im normalen Betrieb schonmal ne CD. Alles was man braucht kann man doch übers Netz installieren (und damit meine ich keine Raubkopien sondern “ganz legale” Debian-Pakete ;-) ).

So ne Neuinstallation hat auch sonst noch was positives: Man kann “alte Zöpfe” abschneiden und dieses und jenes anders und besser lösen (z.B. das Mailsystem oder die WLAN-Verbindung) als vorher. Bei einem Produktivsystem ist sowas eigentlich kaum drin, vorallem wenn man wenig Zeit hat was auszuprobieren.

BTW: Weiß jemand wie man wpasupplicant beibringen kann sich auch zu einem versteckten WLAN zu connecten. Das will mir irgendwie nicht gelingen.

Update: Ich hab einen Workaround gefunden, der es erlaubt das sich wpasupplicant auch mit einem verstecktem Netzwerk verbindet. Auf bughost.org ist das Problem beschrieben. Es hängt mit dem von mir benutzem ipw2100-Treiber zusammen. Einfach vor dem wpasupplicant-Aufruf ein “iwconfig ethX essid $benutze_essid” aufrufen und schon connected sich wpasupplicant ohne Probleme. Ist zwar ein Hack, aber hauptsache es funktioniert. :-)

Sony Ericsson sux

feltel schrieb dies um 19:36:03:

Heute war wieder mal mein absoluter Handy-Hass-Tag. Ich hab derzeit ein Sony Ericsson T610, welches scheinbar etwas gegen mich hat. Es hatte zwar schon immer mal ne Macke, aber in letzter Zeit ist das echt nur noch nervig. Ich verpass dauernd Anrufe da sich das Telefon einfach mal so ausschaltet. Läuft es mal mehr als ne Halbe Stunde durch, was heute der Fall war, dann bleibt es öfters mal so unvermittelt stehen oder ist bei der Bedienung mehr als träge. Sowas kannte ich eigentlich nur vom PC her *arghh*

Kurzum, ich bin auf der Suche nach nem neuen Mobile. Vom Design her würde mir das Motorola SLVR L7 gefallen, was es auch bald Digitalkamera-los geben soll. Nur bin ich mir mit der Software und dessen Bedienung nicht so sicher. Positiv an dem Teil find ich, das es extrem flach ist und das es mangels seperater Tasten nicht so viele Krümel sammeln kann (ich transportiere das Handy gern in der Hosentasche).

Hat jemand so n Handy und kann positives oder negatives berichten?

Shit happens

feltel schrieb dies um 18:08:04:

Irgendwie scheint das die Tage ein Trend zu sein das Notebook-Festplatten ihren Geist aufgeben.

Heute war die Platte meines X31 nah dran. Ich hatte zwar schonmal Probleme mit dem Filesystem auf der Platte, doch heute bekam ich vom smartd auch entsprechende Hinweise das meine Platte so langsam aber sicher am sterben ist.

Ist schon etwas seltsam das Notebookplatten so fehleranfällig sind, vorallem da man die meistens nicht mal eben so austauschen kann.

Ich werd also nicht umhin kommen ne andere (größere) Platte in mein ThinkPad zu verpflanzen. Das gibt mir wenigstens die Möglichkeit unter Etch solche Sachen wie X.org, OO.org 2.0, Gnome 2.12, … auszuprobieren. Sarge ist auf die Dauer so langweilig, da man fast nix dran machen muss wenns läuft. ;-)

Keysigning-Koordinierung

feltel schrieb dies um 16:07:33:

Über das neue DebianWiki bin ich auf BigLumber gestoßen. BigLumber ist ein Service, bei den man sich mit seiner PGP/GPG-Keysigning-Anfrage anmelden kann. Wenn man seinen Key unterschrieben haben will, dann kann man auf dieser Seite recht schnell Leute in seiner Nähe finden, die genau das selbe vorhaben.

Ich hab mich gleich mal eingetragen, als erster aus der Region Leipzig. Mal schauen, ob sich noch gleichgesinnte eintragen.

neues Spielzeug

feltel schrieb dies um 18:11:31:

Jetzt gehöre ich auch zu der Gruppe mit den markant weißen Ohrhörern: Ich hab nen iPod Shuffle. :-)

Mehr MP3-Player braucht man eigentlich nicht; das Teil ist gerade mal so groß wie eine Packung Kaugummis und erfüllt meine (zwar nicht sonderlich großen) Musikansprüche. Unter Debian lässt sich das Teil auch einfach betreiben. Ganz schnell ne udev-Regel zusammentippern, damit der Player unter /dev/ipod zu erreichen ist, mounten, dann ein paar MP3s drauf kopieren und schließlich rebuild_db.py drüber jagen.

So wird man auch ohne iTunes iPod-Glücklich. :-)

BTW: Gäbe es den Player auch in ner schwarzen U2-Edition würde er noch besser zu meinem x31 passen.

Clean your mouse

feltel schrieb dies um 15:09:41:

Was es nicht alles gibt. Eine Anleitung zur Reinigung einer Maus, und das von IBM. :-)

If the pointer on the screen does not move smoothly with the mouse, you might need to clean the mouse.

Windows Update

feltel schrieb dies um 12:07:13:

Heute kam ein Kollege mit seinem Notebook zu mir und bat mich, das ich ihn mir mal anschaue, da irgendwas nicht mehr war wie es sein sollte. Ich schließe ihn an, fahre ihn hoch und was muss ich feststellen. Da hat der Kollege es doch geschafft, ein noch ganz jungfreuliches Windows XP knapp drei Jahre lang zu benutzen ohne auch nur ein einziges Update einzuspielen oder sich einen Wurm einzufangen. Ich konnte es kaum fassen.

Ich hab natürlich erstmal ne SP2 CD rausgekramt und es installiert. Hat knapp 1,5 h gedauert (P3 ~1 GHz mit 128 MB RAM). Als die Kiste dann endlich fertig war noch den Rest der Updates hinterher installiert, was auch noch mal knapp ne halbe Stunde gedauert hat. So, nach knapp zwei Stunden war die Kiste dann wieder Patchmäßig halbwegs aktuell und ich konnte mich dem eigentlichen Problem nähern, das nach Rückfrage darin bestand das lediglich Windows auf das 2000er Design umgestellt war. *doh*

Dafür hab ich nun knapp zwei Stunden investiert. Aber ein gutes hat die Sache: Eine potentielle Virenschleuder weniger (zumindest für nen gewissen Zeitraum).